Schließung der Marien-Apotheke zum 30. April 2020

Liebe Kundinnen und Kunden,

hiermit möchte ich Sie informieren, dass ich altersbedingt zum 30. April 2020 meine berufliche Laufbahn beenden werde. Die letzten 35 Jahre leitete ich als Pächter die Marien-Apotheke in Stadtamhof. Für mich ist es nun Zeit, ruhiger zu treten  und in einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Bedingt durch strukturelle Gegebenheiten im Apothekenwesen und vor Ort ist es der Eigentümerin der Apotheke, Frau Annemarie Lutz, leider nicht gelungen, eine/n Nachfolger/in zu finden, so dass  die Marien-Apotheke nach langer Tradition zum 30. April 2020 schließen wird.

Ich möchte mich schon heute, auch im Namen von Frau Lutz, meiner Frau Sabine und aller Mitarbeiterinnen, bei Ihnen für Ihre langjährige Treue und das entgegengebrachte Vertrauen herzlich bedanken. Von Herzen wünschen wir Ihnen für die Zukunft alles Gute, vor allem natürlich Gesundheit. Bis zum 30. April 2020 sind wir nach wie vor sehr gerne für Sie da.

Infos zur Schließung

Im Zusammenhang mit der Schließung bitten wir Sie Folgendes zu beachten:

  • Ihre APOBON Treuepunkte können Sie noch bis zum 30. April 2020 bei uns einlösen.
    Jede volle Bonuskarte (=10 APOBONS) hat einen Wert von 2,50 EUR und kann mit einem Einkauf verrechnet werden. Es ist keine Barauszahlung möglich. Aus rechtlichen Gründen gibt es keine APOBONS auf verschreibungspflichtige, preisgebundene Arzneimittel und Rezeptzuzahlungen und in diesem Bereich ist auch keine Verrechnung möglich.

  • Bitte sprechen Sie uns auch rechtzeitig an, wenn Sie eine Aufstellung über geleistete Aufwendungen zur Vorlage bei der Krankenkasse oder beim Finanzamt benötigen.

  • Bitte denken Sie auch daran, Vorbestellungen oder Nachlieferungen spätestens am 30. April bei uns abzuholen.

Die Geschichte der Marien-Apotheke

Die Geschichte der Marien-Apotheke reicht zurück bis zu den Anfängen des 19. Jahrhunderts und gehört somit vermutlich zu den ältesten Apothekengründungen Regensburgs.

Seit 1908 ist die Marien-Apotheke in Besitz der Familie Lutz. Karl-Heinz Prischenk hat diese seit 1985 von Frau Annemarie Lutz (Witwe des verstorbenen Apothekers Alban Lutz) gepachtet.

Über das Alter der Marienapotheke...

...in Stadtamhof gibt es widersprüchliche Angaben. Für eine Gründung im 18. Jahrhundert konnten keine gesicherten Angaben erbracht werden. Die Adressbücher der Jahre 1812 und 1816 erwähnen keine Apotheke in Stadtamhof. Wie es scheint, wurde sie um 1835/40 gegründet durch den Apotheker Willibald Eser (1800-1865), der auch Bürgermeister von Stadtamhof war.
Quelle: BAUER, Karl: Regensburg - Aus Kunst-, Kultur- und Sittengeschichte. 4. Aufl. Regensburg : Mittelbayerische Druck- und Verlags-Gesellschaft bmH, 1988

Die Marien-Apotheke etwa bestand schon seit 1750...,

...wurde [...] vor etwa 200 Jahren zerstört, jedoch gleich darauf wieder errichtet. Aber auch die heutige Inhaberin der Apotheke, Annemarie Lutz, schwärmt davon, wie sehr die Marien-Apotheke seit über 60 Jahren zum Zentrum Stadtamhof gehört. Ihr Schwiegervater Alban Lutz hatte die Apotheke 1908 gekauft, sein gleichnamiger Sohn starb 1977 und seither führt Karl-Heinz Prischenk die Apotheke [...]
Quelle: CASPERS, Klaus; EBNETH, Elisabeth; OTTO, Gerd (Hrsg.): Uns gab´s schon damals - Krisenfeste Regensburger Firmen und Institutionen. 2. Aufl. Regensburg : Forum Verlag Dr. Wolfgang Otto, 2010

Die Apotheker in Stadtamhof

seit 1985 Karl-Heinz Prischenk

Apothekerin in Stadtamhof

1978 Gerlinde Steiner

Die Apotheker in Stadtamhof

1937 Alban Lutz jun.

Die Apotheker in Stadtamhof

1908 Alban Lutz sen.

Die Apotheker in Stadtamhof

1896 Eugen Eisenberger

Die Apotheker in Stadtamhof

1877 Julius Chlingensperg

Die Apotheker in Stadtamhof

1874 Franz Strobl

Die Apotheker in Stadtamhof

1865 Justus Fink

Die Apotheker in Stadtamhof

1830 Willibald Eser (Bürgermeister)

Die Apotheker in Stadtamhof

1822 Max Carl Heiler (Freimaurer)

Die Apotheker in Stadtamhof

1812 Martin von Schmidt

Die Apotheker in Stadtamhof

1713 Dühring (im Pestjahr verstarb die ganze Familie)

Was können wir für Sie tun?

 
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